Home

Linde MH liefert erste Stapler mit Brennstoffzelle aus

15.04.2010

Linde Material Handling nimmt Brennstoffzellen-Stapler in sein Produktprogramm auf

Mit der Auslieferung von zwei Brennstoffzellen-Staplern an die Linde Gases Division, ein Geschäftsbereich des Technologiekonzerns The Linde Group, hat Linde Material Handling einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur stärkeren Nutzung innovativer Antriebstechniken gemacht. Als erster Flurförderzeughersteller in Europa nimmt Linde MH Brennstoffzellengeräte in sein Produktportfolio auf und bietet die Geräte ab sofort in Serie als „Kundenspezifische Lösung“ an.

Symbolische Schlüsselübergabe der beiden Brennstoffzellenstapler an die Linde Gas Division (v. l. n. r.): Dr. Jens Schultz, Head of Specialty Gases Production Germany + Subregion Linde Gas, Marc Wehner, Leiter Vertrieb Deutschland und Benelux Linde Material Handling und Markus Bachmeier, Leiter Hydrogen Solutions Linde Gas.

Beide Brennstoffzellengeräte basieren auf 3-Tonnen Elektro-Gegengewichtstaplern Linde E30. Die verwendete erhöhte Getränkeversion bietet zusätzlich eine optimierte Sicht über die Last. Statt der üblicherweise verbauten 80 Volt Batterie verfügen die Stapler über eine Brennstoffzelle und einen Tank, in dem 1,6 Kilogramm gasförmiger Wasserstoff bei 350 bar gespeichert wird. Der aus Wasserstoff gewonnene Strom versorgt die Elektromotoren, die den Stapler antreiben. Daneben übernehmen so genannte Supercaps, große Kondensatoren, die Funktion des Zwischenspeichers und decken Leistungsspitzen ab, wie sie beispielsweise beim Anfahren oder Heben auftreten. Die Fahrzeuge tragen das CE-Kennzeichen und sind darüber hinaus für den Straßenverkehr zugelassen. Bei den Leistungsdaten steht das speziell auf die Kundenwünsche von Linde Gas zugeschnittene Fahrzeug seinem Pendant mit Batterie aus der Serie in nichts nach.

Bei der Linde Gas Division in Pullach bei München sind ab sofort zwei Brennstoffzellenstapler der Marke Linde im Einsatz. Sie tragen das CE-Kennzeichen, sind für den Straßenverkehr zugelassen und stehen ihren Pendants mit Batterie leistungsmäßig in nichts nach.

Die Vorteile des Brennstoffzellenantriebs liegen für Linde Gas in den „Null-Emissionen“, die diese Geräte im Einsatz produzieren. Denn das Abfallprodukt der Aufspaltung von Wasserstoffmolekülen ist reines Wasser. Weitere Vorteile der Brennstoffzelle, gegenüber anderen Antriebskonzepten, ergeben sich durch den Wegfall des Batteriewechsels bzw. des über mehrere Stunden dauernden Ladevorgangs. Das Gleiche gilt für das von Batteriesäuren ausgehende Sicherheitsrisiko. Um die Stapler bedienen zu können, benötigen die Fahrer neben dem Besitz eines gültigen Staplerscheins lediglich eine anderthalbstündige Fahrzeugeinweisung, um den zukunftsweisenden Stapler bedienen zu dürfen.

download Download Pressepaket inkl. Bildmaterial (ZIP 3,8MB) (ZIP, 3,8 MB)

zurück

hoch